Geschichte der FF Neusiedl an der Zaya

 Die Geschichte der FF Neusiedl an der Zaya

Die Gemeinde Neusiedl/Zaya wurden Jahren 1804, 1815 und 1848 von Bränden als auch von Überschwemmungen durch die Zaya 1830 schwer betroffen. Aus diesen Anlässen erwuchs aus der Nachbarschaftshilfe immer mehr die Forderung nach der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr..Diese freiwillige Körperschaft wurde im Jahre 1895, am 15. Dezember unter damaligen Bürgermeister Josef Sima geboren.

Die erste Hauptmannstelle übernahm Johann Windstey. Als tatkräftige Mitarbeiter und Aufbauer seien hier Schweinberger Karl, Schweinberger Johann, Schweinberger Heinrich, Schüller Josef und Handerkas Johann zu nennen.

Die Gemeinde bestellte einen Wasserwagen. Dieser wurde am 21.02. 1898 von der Feuerwehr übernommen. Im Jahre 1913 erhielt die Feuerwehr unter dem Hauptmann Schüller Josef eine Feuerspritze (Hydrophor). Sie wurde im gleichen Jahr auch geweiht.

Die erste Feuerwehr Fahne wurde in Jahre 1919 geweiht

Im Juni 1934 wurde im ersten Zeughaus (es stand am Hauptplatz neben dem Haus der Fam. Gerber ) von Herrn Josef Handerkas ein Schlauchturm  aufgestellt.

In den Kriegsjahren 1943 wurde das jetzige Feuerwehrhaus Ecke Friedhofstraße - Hauptschul errichtet.

Die Bereitschaft 29 bestand aus 5 Gruppen mit 5 Löschfahrzeugen.

Bereitschaftsführer war Franz Windsteig aus Niederabsdorf, dessen Stellvertreter Fröhlich aus Palterndorf, 1. Zugführer Matuschka aus Hohenau, 1 Zugführer Josef Minich aus Neusiedl und Zug Mir besonderen Verwendung Kreisführer Mammerler aa Hauskirchen und 5 Gruppenführer.

Während des Krieges im Jahre 1943 wurde unter Hauptmann Rudolf Knitel das erste Feuerwehrauto mit Motorspritze angeschafft.

Mit Kriegsende (1945) wurde dieses Feuerwehrauto mit Motorspritze von den russischen Truppen mitgenommen. Für die Gemeinde war das Gerät verloren. Im  Jahr 1949 wurden unter dem Hauptmann Josef Minich ein Auto und eine neue Motorspritze angeschafft. Sie wurde im gleichen Jahr, am 6. Juli auch geweiht.

Patin war Fr. Anna Cerwinka (verehel. Stepan)

1952 wurde ein Feuerwehrauto angekauft.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse besserten sich und die Anforderungen, die an die Feuerwehr gestellt wurden, verlangten es, daß im Jahre 1958 eine stärkere und modernere Motorspritze gekauft wurde. Sie wurde 1959 eingeweiht.

Spritzenpatin: Elisabeth Seiter (verehelichte Herold)

Der Feuerwehrkommandant Richard Schweinberger (Kommandant von 1953. 197$) Gemeinde, daß auch die Feuerwehr an der Aufwärtsentwicklung des Ortes einen i erhalten möge.

Laut Gemeinderatsbeschluß vom 14.01.1963 wurde ein Tanklöschfahrzeug bei der Fa. Rosenbauer angekauft.

Dieses Tanklöschfahrzeug Steyr 480 wurde im Rahmen der Markterhebungsfeier 1964 eingeweiht

Autopatin: Waltraud Bierbaum (verehelichte Tanzer)

Es wurden noch ein VW-Bus, der als Kleinlöschfahrzeug benutzt wurde, eingeweiht

 Autopatin: Gertrude Bierbaum (verehelichte Karner)

Beipatinnen waren Ottilie Schweng (verehelichte Scharinger) und Anna Bauer (v*ii

Die Abschnittsfeuerwehrwettkämpfe wurden am 13. und 14. Juni 1964 in Neusiedl/Zaya.

1969 wurden 3 Preßluftatmer, ein Greifzug, eine Schmutzwasserpumpe, sowie 1 Garnitur 2,5 m lange Saugschläuche angekauft.

1970 wurden die FF Neusiedl und FF St. Urich zusammengelegt. Seither lautet der Name unserer Wehr „FF Neusiedl-St. Ulrich".

In diesem Jahr wurde dann eine Tragkraftspritze nach St. Ulrich gestellt.

1970 wurde die Alarmierung durch den Portier der ÖMV mit Tel. Nr 303 übernommen.

1972 wurde die erste Jugendfeuerwehr unter der Führung von Karl Asperger und Gerhard Seiter gegründet.

Am 12.10.1973 wird der Freiwilligen Feuerwehr Neusiedl-St. Ulrich ein Ölalarmfahrzeug vom Landesfeuerwehrkommando zur Verfügung gestellt. Dieses Fahrzeug wurde am 24.05.1983 mit Funkgerät und einem 250 kg Pulverlöscher um S 10.231 ‚- angekauft.

Am 7.2.1974 wurde der Kauf eines Kleinlöschfahrzeuges der Marke Ford-Transit 150 zwischen der FF und der Fa. Rosenbauer abgeschlossen.
Anläßlich der 10-jährigen Markterhebungsfeierlichkeiten wurde das Fahrzeug am 7. Juni 1974 eingeweiht. Autopatin: Bierbaum Rudolfine
Im April 1991 kaufte es Kamerad Richard Sperk um S 25.000,-

1978 schenkte die Fa. Van Sickle unserer Wehr eine neue Tragkraftspritze, Marke Rosenbauer.

Am 2.12. 1978 begann man mit der Errichtung einer asphaltierten Tanzfläche im Gemeindegasthausgarten. Der 1. Tanz auf der neuen Bühne - Kirtag 1979.

1980 (29.9.) wird mit der Innenrenovierung des FF-Hauses begonnen: Isolierung der Decke, Installierung einer Elektroheizung als Frostwache.

In St. Ulrich kaufte die Wehr unter dem Kommandanten der abgesetzten Truppe BI Hans Sommer am 10.04.1980 einen VW-Bus als Kleinlöschfahrzeug.

Autopatin: Reiterer Ingeborg (geb. Zieger)

1982 (22.9.) wird das neue Tanklöschfahrzeug unter Kommandant Karl Flor bei der Fa. Rosenbauer bestellt: Fahrzeug Steyr 791, Type TLF 2000 Spezial mit Wasserwerfer und 200 1 Schaummitteltank und 2000 1 Wasser.

Die Gesamtkosten betrugen 5 1.574.000,-. Wegen der Größe dieses Fahrzeuges mußten die beiden Tore beim FF-Haus um 1/2m nach oben vergrößert werden.

Anschließend bekam das ganze Haus einen neuen Edelputz. Viele Kameraden und freiwillige Helfer arbeiteten mit.

Am 7.10.1983 kaufte die FF Eibesthal das 20 Jahre alte Tanklöschfahrzeug um S 120.000,- und sechs Tage später lieferte die Fa. Rosenbauer unser jetziges Tanklöschfahrzeug.

1984
Am 6. Mai beim Florianitag segnete Konsistorialrat Ferdinand Grolik das neue Tanklöschfahrzeug

1984 wurde ein hydraulischel Rettungsgerät mit Schere und Spreizer angeschafft.

1988 wurde wieder eine Jugendgruppe unter Führung von Kamerad Kastner Harald aufgebaut. In St.Ulrich begann man mit der Außenrenovierung des Feuerwehrhauses.

1990 bestellte die FF bei der Fa. Marte ein Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung Mercedes Type 711 Diesel, sowie ein Notstromaggregat.

Gesamtkosten betrugen S 1.243.000,-.

Von der ÖMV-Betriebsfeuerwehr Gänserndorf erhielten wir kostenlos einen gebrauchten VW-Bus, den Kommandantstellvertreter Vogel Stefan zu unserem Kommandofahrzeug umbaute.

1990 beschließt der Ausschuß einen Zubau eines Garagenabteils mit Ausfahrt Hauptschulstraße. Ende des Jahres fand die Baukommission über den Zubau statt.

Am 19. April 1991 wurde mit dem Bau begonnen. Bis auf die Außenfassade wurde die Garage noch in diesem Jahr fertiggestellt. Als Einrichtung wurden 17 Spinde und ein Kasten angekauft.

Ein Hochdruckreiniger und ein Staubsauger, beide von der Fa. Kärcher, wurden auch 1991 angekauft. Im Jänner 1991 schaffte die FF 3 neue Atemschutzgeräte bei der Fa. Menzl an, die dann in das LF-B eingebaut wurden.

Am Florianitag, dem 5. Mai 1991, wurden das Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung und das Kommandofahrzeug gesegnet.

Am 22. Jänner 1995 wurden 10 Hauptschüler als Jugendfeuerwehrmänner aufgenommen.

 

Jugendführer von li nach re: Kuba Robert, Kobinger Christian, Keller Andreas, Kommandant Asperger
Karl
2. Reihe: Bauer Martin, Sperk Christian, Schönkirsch Horst, Binder Thomas, Garber Gerald sitzend: Rakosch Roman, Skrinjer Daniel, Asperger Manfred, Kollarik Andreas, Schuster Roland

 

Das Feuerwehrhaus Neusiedl an der Zaya 

Die Gemeinde Neusiedl/Zaya wurden Jahren 1804, 1815 und 1848 von Bränden als auch von Überschwemmungen durch die Zaya 1830 schwer betroffen. Aus diesen Anlässen erwuchs aus der Nachbarschaftshilfe immer mehr die Forderung nach der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr.Diese freiwillige Körperschaft wurde im Jahre 1895, am 15. Dezember unter damaligen Bürgermeister Josef Sima geboren.

Im Juni 1934 wurde im ersten Zeughaus (es stand am Hauptplatz neben dem Haus der Fam. Gerber ) von Herrn Josef Handerkas ein Schlauchturm  aufgestellt.

In den Kriegsjahren 1943 wurde das jetzige Feuerwehrhaus Ecke Friedhofstraße - Hauptschule errichtet.

 

Das Feuerwehrhaus St.Ulrich

Im Jahr 2004 wurde im Ortsteil St. Ulrich das neue Feuerwehrhaus eingeweiht. Unter reger Beteiligung der Bevölkerung und zahlreichen Gästen, wurde die neue Unterkunft der Feuerwehr gesegnet.



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